
Die Polizei in Großbritannien hat fünf WikiLeaks-Sympathisanten, die sich im Internet unter der Hacker-Gruppe „Anonymous“ zusammengeschlossen haben, festgenommen.
Die Männer im Alter zwischen 15 und 26 Jahren sollen im Dezember die Websiten verschiedener Unternehmen lahmgelegt haben. Zu den betroffenen Firmen zählten unter anderem Mastercard, Visa, Amazon und Paypal. Diese Unternehmen hatten nach der brisanten Veröffentlichung von Geheimdokumenten aus dem US-Außenministerium den Zahlungsverkehr mit Wikileaks eingestellt.
Anhänger der Internet-Enthüllungsplattform WikiLeaks hatten sich daraufhin im Internet zu der Gruppe „Anonymous“ zusammengeschlossen. Sie griffen unter der Aktion „Rückzahlung“ die Internetseiten verschiedener Firmen an, die die Ethüllungsplattform in Zahlungsschwierigkeiten gebracht hatten nachdem Ermittlungen gegen WikiLeaks und deren Gründer Julian Assange eingeleitet worden waren.
Die Verhaftung war ein Ergebnis internationaler Strafverfolgung. In den USA durchsuchte das FBI insgesamt 40 Wohnungen. Den Hackern droht eine Strafe bis zu zehn Jahre Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 5000 Pfund (5800 Euro).